Die Hirten haben keinen Zugang zum großen Buch

Grad ist ein Ministrant wegen Krah-Nähe gefeuert worden. Nicht daß es ein Gläubiger von Maximilian Krah gewesen wäre, er hat sich nur mit ihm fotofgrafiert. Nun ist er von seinem Seelsorger gefeuert worden.

An dieser Stelle möchte ich Trost spenden. Das große Buch wird bekanntlich an der Himmelspforte geführt, und da haben Erdlinge keinen Kuli. Auch Hirten, die immer wieder durch Anbiederung an verschiedene gescheiterte Systeme des Sozialismus und bizarre Malerey auf Kirchentagen vom geraden Wege abgekommen sind, können darauf vertrauen, daß ihre Taten aufgezeichnet werden, so wie die Abwege ihrer Schäfchen auch.

Diese biedermeierliche Darstellung aus dem süddeutschen Raum um 1840 ist idealtypisch, so sollte es eigentlich sein.

So ist es leider nicht immer. Das ist aber so die Erwartungshaltung. Nach jedem zeitgeistigen Fehltritt stellt sich das wieder so dar.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Die christliche Religion ist ein mächtiges Wesen für sich, woran die gesunkene und leidende Menschheit von Zeit zu Zeit sich immer wieder emporgearbeitet hat.“ (Geh. Rath v. Goethe am 4. Febr. 1829)